- News
- Veranstaltungen
- Chrissie the Cat
- OrgScapes - Fulda / Gabriel / Elgart
- Masterclass Theo Bleckmann
- Refuge Trio: Bleckmann / Hollenbeck / Versace
- Frau Contra Bass: Katharina Debus / Hanns Höhn
- Les Diaboliques: Schweizer / Nicols
- Croomp
- NN Jazzpreis Efrat Alony
- Shoot the Moon
- Firstroundkill
- Himmelskratzer
- Olivia Solner
- Elina Duni & Colin Vallon
- Kahl / Schenke Quartett
- Kristin Asbjörnsen
- Nachtlüx
- Art Zentral
- After Show Party
- Jazzchornacht: Voices in Time & Singin' Off Beats
- Steffi Denk / Budde Thiem: Rocky Horror Swing Show
- Tickets
- Multimedia
- Über das Festival
- Presse
- Partner
- Kontakt
Kristin Asbjørnsen
Datum:
Fre, 09/10/2009 20:00
Veranstaltungsort:
Tafelhalle
Eintritt:
24 Euro (Schüler / Studenten erm. 16 Euro), VVK 21 / 14 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr
Karten jetzt kaufen:
KuKuQ-KunstKulturQuartier Stadt Nürnberg In Zusammenarbeit mit dem
Kristin Asbjörnsen - Stimme
Tord Gustavson - Piano
Olav Torget - Gitarre
Svante Henryson - Cello, Bass
Jostein Ansnes - Gitarre
Knut Aalefjær - Percussion
Neben Sidsel Endresen, Solveig Slettahjell oder Susanna (Wallumrød) gehört die kleine rothaarige Sängerin, Komponistin und Bandleaderin Asbjørnsen zweifelsfrei zu den bewegendsten Stimmen in ihrer Heimat Norwegen. Kaum dort erschienen, kletterte Kristin Asbjørnsens zweites Soloalbum “The Night Shines Like The Day” (Universal) dort schon im Januar auf den zweiten Platz der Pop-Charts. Es ist das erste Album der begabten Sängerin, das ausschließlich eigene Texte und Kompositionen enthält. Ihre ebenso fragilen wie beunruhigend schönen Songs, die zumeist sehr ruhig dahin fließen wie z.B. der programmatische Titel „Afloat“, zeugen von den vielen ganz verschiedenen musikalischen Erfahrungen,die die 37-jährige Künstlerin im Laufe ihrer rund fünfzehnjährigen Karriere in Rockbands wie Dadafon oder Krøyt oder an der Seite von experimentierfreudigen Jazz-Grenzgängern wie Sidsel Endresen oder Kjetil Bjørnstadt sammeln konnte.
Die intimen Songs auf “The Night Shines Like The Day kreisen um die Themen Verlust und Verlangen. Kristin Asbjørnsen sagt über ihr neues Werk: “Seit diese Songs in mir heranwuchsen, haben sie eine lange Reise hinter sich gebracht. An dieser Musik zu arbeiten war sowohl beruhigend als auch eine Herausforderung. Wenn alles auseinanderfällt und es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt, erleben wir es manchmal, daß ein Hoffnungsschimmer die Dunkelheit durchbricht und Konturen eines neuen Blickwinkels und einer neuen Richtung erzeugt - genau das wollte ich im Titel des Albums zum Ausdruck bringen: ‘The Night Shines Like The Day’. Diese Songs zeugen von starker Hoffnung und dem Glauben daran, daß auch etwas Zerbrochenes noch in Schönheit verwandelt werden kann."
Kristin Asbjørnsens Musik mischt graziös Elemente aus Jazz, Folk, Blues, Rock, Pop, Gospel, Spiritual und vor allem westafrikanischer Musik, die Asbjørnsen aus eigenen Reiseerfahrungen sehr gut kennt. Ihre oftmals rauh klingende, mächtige Stimme steht oft in spannungsvollem Widerspruch zu den ebenso sanft wie bezaubernden Melodien und der kleinen Statur der Sängerin.
Die Sängerin schrieb die Urfassungen der Lieder zu Hause am Piano, dichtete und verdichtete sie später im Studio mit Klassemusikerin wie Top-Pianist Tord Gustavsen weiter, bis sie ihre jetzige Sogwirkung zu entfalten begannen. Im Laufe dieses allmählichen Veredlungsprozesses entfalteten die Songs ihren ebenso geschlossenen wie luftigen Ensembleklang. Sehr transparent konferieren hier beispielsweise die exotische „Stimme“ von Olav Torgets westafrikanischer Konting-Laute mit der dunklen „Stimme“ von Svante Henrysons Cello, mit Jostein Ansnes’ Lap-Steel-Gitarre und immer wieder ganz intensiv mit Tord Gustavsens Piano. Manchmal erinnern die neuen Songs an die afroamerikanischen Spirituals von Asbjørnsens gefeiertem Solodebütalbum “Wayfaring Stranger”, ein anderes Mal an ihre magischen Duo-Auftritte mit Tord Gustavsen.
“Ich lud einige der Musiker ein, die in den letzten Jahren für mich sehr wichtig gewesen sind”, erzählt Kristin Asbjørnsen. “Die Art, wie sie an meine Songs herangingen und ihnen solche Ausdruckskraft und Schönheit gaben, hat mich zutiefst berührt. Ich fühle mich sehr geschmeichelt.”
Die feinsinnigen Arrangements zeugen von einer Menge Detailliebe und eröffneten ersten den notwendigen, friedlichen Raum für verspielte, spontane musikalische Gespräche. Die Musik - oft lyrisch und melancholisch im Ausdruck - wahrte dennoch die edle Schlichtheit und die warme Intimität, aus der heraus die Songs geboren wurden.
(Text: Reinhold Horn)
Kristin Asbjørnsen in Bild und Ton auf Youtube und Myspace:
http://www.youtube.com/watch?v=hAkK0MhLDgE
http://www.youtube.com/watch?v=vU2F0E1GBkA
http://www.youtube.com/watch?v=5AB6cd4z-wc
http://www.myspace.com/kristinasbjornsen
Links zu Kristin Asbjørnsen:
http://www.focus.de/kultur/musik/musik-kristin-asbjoernsen-lauscht-der-s...
http://www.mic.no/mic.nsf/doc/art2009032013220881995880
http://www.care-and-click.org/home/einzelansicht-news-home/article/ich-h...
http://planet-interview.de/kristin-asbjoernsen-09112007.html#3
http://www.faz.net/print/Feuilleton/Schwarze-Stimme-Norwegens
http://www.allaboutjazz.com/php/musician.php?id=15343
http://www.jazzitalia.net/articoli/Int_KristinAsbjornsen_eng.asp
http://www.emarcy.com/artist.php?id=93&name=Kristin-Asbj%F8rnsen









