Schräge Töne zwischen Kunstpop und Jazzballade
Thomas Volkman schreibt in der Juli-August-Nummer des "JazzPodium" (auf Seite 63) über GLÜCKLICH1:
"Glücklich1
K.ill Y.our D.arling – K.Y.D
(Neuklang NCD4017/SunnyMoon)
Eine verträumte, entspannte, bisweilen hypnotische Stimme hat sie, Sängerin Winnie Brückner. Mit ihrer 2004 in Weimar mit den damaligen Jazzmusik-Komilitionen Marco de Vries, Gitarre, Casio, Johannes Daerr, Bassklarinette und Janis Görlich, Schlagzeug gegründeten Formation wagt sie sich an einen Sound, der irgendwo zwischen Kunstpop und Jazzballaden angesiedelt sein könnte. Ohne Bass, dafür aber mit eingängigen Melodien, keinesfalls jedoch einfallslosen Arrangements und deutschen wie englischen Texten verbreitet die versierte Band einen lieblichen bis beschwerten Sound, in dem auch mal schräge Töne den Wohlklang brechen dürfen. Stark sind Glüccklich1 auf dem Feld der Balladen. In Irving Berlins „How deep is the ocean“, dem sich in seiner Intensität steigernden „Cause of you“, der verträumten Ralph Towner-Nummer „Drifting pearls“ oder dem schon im Titel das Schlummerlied andeutenden „Abend“ unterstreicht das Weimarer Quartett auf seinem frischen Debüt seine Klasse als Band für ruhige Momente und leise Töne."
GLÜCKLICH1 spielt im Rahmen des Stimmenfang-Festivals am 03.10.2007 um 20:00 im Jazzstudio

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